Sesamöl
Die Kraft des Sesamöls
Sesamöl ist nicht nur in Europa ein bekanntes Massageöl, sondern vor allem in Indien. Dort ist es fester Bestandteil der ayurvedischen Gesundheitslehre und Basisöl für eine Vielzahl von Anwendungen. Durch seine Inhaltsstoffe ist es äußerlich wie auch innerliche für den Körper besonders wertvoll. Als traditionelles Massageöl ist es vielseitig einsetzbar und ein echter Schönheitsbringer.
Sesamöl und seine Eigenschaften
Im Ayurveda ist Sesamöl das klassische Massageöl. Es wird aus schwarzen oder weißen Sesamsamen gewonnen und traditionell gereift. Nicht nur Indien, sondern der gesamte Orient schätzt den Sesam als kostbare und wohlschmeckende Zutat in der Küche. Daher wird Sesamöl nicht nur zum Kochen, sondern in vielen Ländern auch für die Mundhygiene verwendet. Eine Mundspülung aus gereiftem Sesamöl reinigt die Zähne, dass Zahnfleisch und fördert zudem die Durchblutung des gesamten Kopfbereiches. Seine positiven Eigenschaften als Massageöl sind zum einen die hohe Einziehfähigkeit und zum anderen die universelle Verträglichkeit für jeden Hauttyp. Sesamöl hat eine leicht antibakterielle und entgiftende Wirkung und eignet sich deshalb besonders für Entschlackungskuren oder Ganzkörperentgiftungen. Hautreizungen und Irritationen können durch eine regelmäßige Anwendung verbessert werden, was zu einem feineren und gesunden Hautbild führt.
Sesamöl als Massageöl
Für die Massage eignet sich vor allem kalt gepresstes und zusätzlich gereiftes Sesamöl. Im Handel gibt es bereits gereifte Öle, die für eine bestimmte Zeit erhitzt wurden. Dies sind vor allem ayurvedische Öle, die durch Zugabe von Kräutern ihre Eigenschaften um ein vielfaches verbessern oder verstärken. Eine Reifung kann jedoch auch selbstständig durchgeführt werden, indem das Öl für kurze Zeit auf 110°C erhitzt wird. Ohne Zusätze stellt das Sesamöl ein gehaltvolles Basisöl dar, welches sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Ätherische Öle oder eingekochte Kräuter verfeinern die Wirkung und können bestimmte Beschwerden gezielt behandeln. Für die Massage sollte Sesamöl stets erwärmt werden, um die Wirkung und das eindringen in die Haut zu erleichtern. Dazu eignen sich spezielle Wärmeplatten, die das Öle auf eine gewünschte Temperatur erhitzen können. Zusätzlich können Glaskaraffen verwendet werden, um eine bessere Handhabung und Erwärmung zu gewährleisten. Mit diesem Zubehör lässt es sich einfacher und sauberer arbeiten, was nicht nur in der professionellen Massagepraxis von Vorteil ist.
Mehr Schönheit durch Sesamöl
Die Kraft des Sesamöls ist so wunderbar, dass sie in vielen Beauty Bereichen Anwendung findet. Zwar ist Sesamöl der Klassiker unter den Massageölen, doch auch das Gesicht, die Zähne und die Haare profitieren von seinen Eigenschaften. Bei trockener und schuppiger Kopfhaut soll eine regelmäßige Massage mit Sesamöl helfen. Dadurch werden auch die Haare geschmeidig und vor dem Austrocknen geschützt. Der Ayurveda empfiehlt zudem sich vor dem Duschen mit Sesamöl einzureiben, um so den Körper und die Haut elastisch, geschmeidig und widerstandsfähig zu machen. Da Sesamöl die Durchblutung anregt ist es auch als Fußöl geeignet und schützt vor Bakterien und Pilzen. Als Stirnölguss verwendet wirkt es nicht nur auf den gesamten Organismus, sondern auch auf das Nervensystem. Bei dieser Anwendung ist jedoch nicht nur das richtige Öle entscheidend, sondern eine sachgemäße Durchführung, um die gezielte Wirkung erreichen zu können. In dem Fall ist Sesamöl ein wahrer Allrounder, der Gesundheit und Schönheit auf einfachste Weise fördert.

